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Dynamische Ernährungslehre

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Ernährungslehren

„Nicht die Nahrung nährt, sondern die Seele“

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Ein Ausspruch, der von Aristoteles stammt und Einzug in die anthroposophische Ernährungslehre gefunden hat. Demnach ernähren uns im eigentlichen Sinne nicht die Stoffe, sondern die Verarbeitung von Stoffen in uns. Weiterhin wird gesagt, desto mehr Kraftaufwand der Organismus leisten muss, um Stoffe zu vermenschlichen, desto mehr (seelisch-geistige) Kraft erzeugt er. Da es sich bei tierischer Nahrung im Prinzip um vorverdaute Pflanzen handelt, stärkt es den Menschen innerlich weniger, als bei der direkten Verdauung von Pflanzenbestandteilen. Weit zukünftig, so wird gesagt, werde sich sogar ein Teil der Menschen vermehrt mineralisch ernähren. Wie steht ihr zu diesen Aussagen? Was beobachtet ihr bei Menschen, was auf eine Wechselwirkung in diesem Kontext schließen könnte?

Die Polarität zwischen Mensch und Pflanze

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Bereits Goethe machte mit seiner Metamorphosenlehre darauf aufmerksam, dass wir Pflanzenbestandteile, bzw. Obst und Gemüse nicht einfach nur nach den Nährstoffgehalt beurteilen dürfen. Der regionale Bestandteil einer Pflanze, wirkt auch regional spezifisch im Menschen. Aufgrund der Polarität zwischen Mensch und Pflanze wurde festgestellt, dass Wurzeln beim Menschen auf den Kopf / das Nervensystem wirken, Früchte und Blüten im Stoffwechselsystem / Magen-Darm-Trakt und Blätter und Stängel ausgleichend im zentralen / rhythmischen System des Menschen. Damit kommen wir zu einer Erkenntnis, die unterstreicht, was bereits Hippokrates sagte: „Lass die Nahrung deine Medizin sein“.