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Dynamische Ernährungslehre

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Ernährungslehren

„Nicht die Nahrung nährt, sondern die Seele“

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Ein Ausspruch, der von Aristoteles stammt und Einzug in die anthroposophische Ernährungslehre gefunden hat. Demnach ernähren uns im eigentlichen Sinne nicht die Stoffe, sondern die Verarbeitung von Stoffen in uns. Weiterhin wird gesagt, desto mehr Kraftaufwand der Organismus leisten muss, um Stoffe zu vermenschlichen, desto mehr (seelisch-geistige) Kraft erzeugt er. Da es sich bei tierischer Nahrung im Prinzip um vorverdaute Pflanzen handelt, stärkt es den Menschen innerlich weniger, als bei der direkten Verdauung von Pflanzenbestandteilen. Weit zukünftig, so wird gesagt, werde sich sogar ein Teil der Menschen vermehrt mineralisch ernähren. Wie steht ihr zu diesen Aussagen? Was beobachtet ihr bei Menschen, was auf eine Wechselwirkung in diesem Kontext schließen könnte?

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Ich glaube es ist wichtig woher die Nahrung kommt, bzw. die Ernährung aus dem regionalen Umfeld heraus zu beschaffen. Auch denke ich, dass sich die Menschen, bzw. jedes Lebewesen an die Umstände anpasst, in denen es lebt, also auch seine Ernährung entsprechend dem gegebenen Umfeld arrangiert. Von daher, wenn man sich die großen Metropolen anschaut, wo eigentlich keine natürliche Umgebung mehr ist, also keine Tiere, die der Nahrung dienen, wie auch höchstens ein paar wenige Grünflächen und Bäume in Form von Parks, aber keine pflanzliche Nahrung als solche, dann kann eigentlich nur der Schluss bleiben, wenn man nicht die Nahrung künstlich, überregional und global von Außen herbeischafft, dass die Menschen sich in solchen Metropolen daran anpassen müssen, also auch ihre Ernährung auf künstlichem Wege zu besorgen, was heißt, mineralische, synthetische Substanzen, zu fertigen Produkten, in Labors herzustellen.
Und vieles was heute in den Märkten angeboten ist, geht ja bereits stark in diese Richtung. Es ist, außerhalb der Erzeugnisse aus der biologischen Landwirtschaft, eigentlich kein Produkt mehr auf dem einheitlichen Markt, das nicht auf irgendeine Art von den Menschen denaturiert worden ist. Eine mineralische Ernährung wäre meiner Meinung nach fast schon die Konsequenz aus dem derzeitigen Lebensstil der Menschen in den Städten.
Was es aber mit den Menschen macht, wenn sie nur, praktisch tote, industriell erzeugte Nahrung zu sich nehmen ist eine andere Frage.

Die Polarität zwischen Mensch und Pflanze

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Bereits Goethe machte mit seiner Metamorphosenlehre darauf aufmerksam, dass wir Pflanzenbestandteile, bzw. Obst und Gemüse nicht einfach nur nach den Nährstoffgehalt beurteilen dürfen. Der regionale Bestandteil einer Pflanze, wirkt auch regional spezifisch im Menschen. Aufgrund der Polarität zwischen Mensch und Pflanze wurde festgestellt, dass Wurzeln beim Menschen auf den Kopf / das Nervensystem wirken, Früchte und Blüten im Stoffwechselsystem / Magen-Darm-Trakt und Blätter und Stängel ausgleichend im zentralen / rhythmischen System des Menschen. Damit kommen wir zu einer Erkenntnis, die unterstreicht, was bereits Hippokrates sagte: „Lass die Nahrung deine Medizin sein“.