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Melancholie und Muße

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  • Nahe St. Christophen, Niederösterreich, Oesterreich

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Nahe St. Christophen
Region
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Land
Oesterreich
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Religion
nicht religiös
politische Ansichten
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Beziehungs­status
Single
Kinder
Nein, und ich will keine
Bereit umzuziehen
Ja
Körpertyp
Andere
Größe
6'2"(188cm)
Haarfarbe
braun
Augenfarbe
braun
Mitglied seit
20.12.12
Letzte Änderung
15.10.18
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In der letzten Woche

Allgemein

Ich in drei Worten...

88 % Logik  12 % Poesie/Kontradiktion

Das macht mich aus...

Die eine Sache steht in Relation zu(r) anderen, inwiefern geben also x-beliebige Adjektive (brauchbaren) Aufschluss über mich? Und jedes Symbol ist nicht mehr als die Simplifizierung dessen, was ich über mich auszudrücken versuche und für den Betrachter die Verknüpfung zu seiner Vorstellung, seiner Interpretation.

Aber dennoch, hier der Versuch mich mitsamt sprachlicher Hürden, ausreichend zu beschreiben:
Ich fühle mich in meinem Alltagsleben sehr vertraut und es dauert oft lange, bis ich etwas Neues wage (oder überhaupt will). Zunehmend raffe ich mich dazu auf, aus meinem gewohnten Alltagsleben herauszutreten, was meine Nerven und Kräfte beansprucht. Auch wenn ich Abenteurer des Geistes bin, so bin ich doch in der Tat eher zurückhaltend und beobachtend. Unter Leute gehe ich ungern, ich liebe die Stille; die Hektik der Gesellschaft ist mir viel zu laut ...

Ich finde weder Menschen noch Tiere so richtig anheimelnd, aber ich versuche ein gleichmütiges Verhältnis zu beiden zu pflegen und mit ihnen auszukommen. Letztlich eine Frage des Individuums und der konkreten Situation.

Wenn ich unter Leute gehe, stör ich mir an ihnen meine Ruhe und wenn ich in den Wald gehe, dann störe ich die Ruhe der Rehe. Soll ich mich zu Hause einsperren? In der Wiese zertrete ich die Käfer und für mein tägliches Quantum frischer Rohkost beiße ich Blumen die Köpfe ab.

In der Kategorie des Philosophen fühle ich mich aufgenommen, deswegen möchte ich mich "Philosoph" nennen.

Wortlose Gedanken. -- Und jeder Ausdruck erscheint mir als unzureichendes Sprachrohr.

Das in den Abgrund blickende Adlerauge -- der scharfe Blick auf die Schatten des Daseins.

Pessimistisch-fatalistische Persönlichkeit. -- Wieso nur erscheint mir Rom als der Abgrund in den alle Wege führen?

Häufig Selbstausgrenzung. -- In der Regel setze ich mich selbst in Randgruppen noch an den Rand. Inwieweit das aus Angst oder Interesselosigkeit der Fall ist, versuche ich nach wie vor heraus zu finden.

Seitdem ich die Menschen etwas mehr als das ernst nehme, was sie sind (kleine Kinder) und nicht als das was ich an ihnen gerne hätte (vernünftige Erwachsene) tanzen sie mir weniger auf der Nase herum.

Je älter ich werde, desto mehr und mehr habe ich genug davon, der Welt zu helfen und dem mir aufgenötigten Soll eines musterhaften Bürgers und der Befriedigung meines schlechten Gewissens hinterher zu laufen. Meine Energie ist kostbar und ich möchte sie in ein würdiges Gefäß füllen.

Die Spuren der Verbitterung im Felde obsolet gewordener Werte. -- Wenngleich ich die Nachwirkungen der Verbitterung noch spüre, sehe ich mich gegenwärtig in einer relativ stoisch-menlancholischen Haltung dahinschreiten. Bei aller Hässlichkeit, hat mir die Verbitterung aber auch vieles aufgezeigt.

---

Ergänzung zu "Info":
Religion: Materialismus. Skeptizismus. Und so vieles mehr.
Politische Vorstellung: Aristokratie --
Körpertyp: ein paar Pfund zu wenig
Kleidung: bequem und zweckdienlich
Dialekt: ~ Mostviertlerisch

Ich suche...

Entsagung.
Genügsamkeit.
Sprache.
Sprachlosigkeit.
Sprachphilosophie.
Nach der Bedeutung von und in Sätzen.
Musik.
Stille.
Details (wichtige).
Stoizismus und das Sich-darin-Üben.
Menschen, die das Fragen und Suchen nicht verlernt haben. (Ja, es gibt ungeschickte Fragen.)
Ja, ich bin ein Suchender, aber was Glück betrifft -- das suche ich zu meiden. Oft fällt es mir zu und oft bin ich zu bequem ihm auszuweichen.
Ruhe und Erdung.
Nachdenklichkeit.
Nüchterne und träumende Menschen, aber keine spirituellen Quacksalber, die sich mit den Hoffnungen der Leute ihre Spielchen erlauben.
Eher Menschen mit melancholischem und/oder phlegmatischem Gemüt, die sich mit mir in philosophischer, freigeistiger Hinsicht austauschen wollen -- schriftlich, das genügt schon. Eine leichte Menschenfeindlichkeit sollte mein Schreibpartner tolerieren können; ich übe mich diesbezüglich aber in Mäßigung.
Für ein Gespräch und zum näheren Kennenlernen kann man mich anschreiben; für jene mit Beziehungsabsichten gelten erschwerte Bedingungen, die der Rubrik "Liebe" zu entnehmen sind.

Eine Frau für eine möglichst langfristige, vorzugsweise lebenslange Beziehung. Allerdings bin ich recht unsicher und vorsichtig was das betrifft und bleibe im Zweifelsfall lieber allein.

Angenehme, rücksichtsvolle, geistreiche, für mich interessante Gespräche. Ich denke, dass ich intellektuell schon sehr anspruchsvoll bin, ich finde aber auch gemäßigt intellektuelle Gespräche angenehm, denn den Geist pausenlos hochzuhalten ist mir auch zu anstrengend; oder wenn ich ein stärkeres intellektuelles Bedürfnis habe, verstehe ich es auch, mich selbst zu befriedigen, das tue ich sowieso die meiste Zeit.

Kühlende Wissenschaft die sich bemüht: dass mein heißer Kopf nicht verglüht.
Und erwärmende Kunst die mich lehrt: wie die Eiseskälte mein Gemüt nicht verzehrt.

Was suche ich noch?
Wahrheit. -- Ja, ein recht anmaßendes Ziel, während ich mit egozentrischer Brille durch die Gegend laufe, Wahrheit sei doch etwas Konventionales und für Eigenbrötler nicht zu finden; -- auch dadurch anmaßend, dass ich Mensch bin, was vermag ich zu finden? Menschliche Wahrheiten?

Nach den Tatsachen hinter dem Behang, den wir Sprache, Ausdruck, Name nennen.

Die Überschneidung von Taktgefühl und Ehrlichkeit.

Mich selbst, immer noch und immer wieder.

Auswege. Dem Fatalismus eine Weiche zu stellen, zu einer gleichmütigeren Haltung und Selbstliebe.

Das weise Maß zwischen Märtyrertum und Machiavellismus.

Ein wenig mehr von dieser phlegmatischen "Darüber zerbreche ich mir nicht den Kopf."-Haltung.

Charakter

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Vorlieben

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Philosophie

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Liebe

Liebe ist...

Nicht mein Fachgebiet.

Vielleicht eine tröstliche Idee.

Meiner Beobachtung nach eine vorwiegend triebhaft motivierte Angelegenheit.

Harte Arbeit -- nicht, dass diese nicht angenehm und erfüllend sein könnte, wobei ich mich hier auf bloße Vorstellung, nicht auf Tatsachen berufe.

Das Knüpfen eines dicken Bandes. -- Ja, mehr das Knüpfen, als das Band selbst, aber doch beides zusammen.

---

Warum klingt "Liebe" bei mir so anstrengend. Was machen manche Leute nur, was ich nicht mache, dass sie es vermögen, so einfach zu sagen: "Liebe ist schön."?

Ich möchte lieben. (Möchtegern).

Woran erkennst du deinen Traumpartner?

An ihrem ruhig-gemütlichen Alltagsleben.*
An gemeinsamen Interessensüberschneidungen, aber auch am Sich-eigenständig-beschäftigen-Können bei sich nicht überschneidenden Interessen.
An der Fähigkeit zum tiefen Ernst und dem eigenständigen Bemühen zufrieden zu sein.
Wenn ich davon ausgehe, dass meine Traumfrau jener Mensch ist, an dessen Seite ich mein Leben verbringen möchte und dies zugleich ein Mensch sein soll, der seinerseits sein Leben ebenso an meiner Seite verbringen möchte, dann sollte dies ein selbstgenügsamer Mensch sein. Meine Geselligkeit findet zumeist ein schnelles Ende und feier- oder auch unternehmungslustig bin ich kaum, mir geht es vor allem um geistigen Austausch, wenn der nicht gegeben ist, dann will ich ungern anderes. Gemeinsam Einkaufen und Spazieren gehen passt mir.

Als ideale Frau sehe ich im Grunde eine, die gar keinen Mann braucht und dadurch erst die Möglichkeit hat, einem mit ungezwungener und wohlwollender Liebe zu begegnen.

[*Ich weiß, ein Klassiker: Mensch wünscht sich eine gediegene Beziehung und landed letztlich dort wohin es ihn zieht: im Abgrund.]

Wie sollte mein Partner auf keinen Fall sein?

Ein ungeprüftes Leben führen und sich auf Umstände Ausreden.
Berauschende Mittel konsumieren (Kaffee befindet sich noch in meinem Toleranzbereich).
Erfolgssüchtig.
Nötigend.
Tierverrückt.
Ungeduldig.
Spektakelsüchtig.
Scherzkeks.
Partygirl.
Parfümwolke.
Stark geschminkt.

Das einzig Wichtige ist vielleicht das: dass ich nicht als die Erfüllung, für die eigenen fragwürdigen und selbstsüchtigen Bedürfnisse des Partners, gehandhabt werde. Danke.

Wie sieht deine Wunschbeziehung aus?

Platonisch. Über anderes lässt es sich reden -- Polyamoröses oder Promiskuitives und etwaige kurze Abenteuer schweben mir jedoch nicht vor, ich wäre deshalb über die Rücksichtnahme dankbar, von jenen die es auf derlei Dinge abgesehen haben, gemieden zu werden.

Sehr wohl ist für mich eine platonische Beziehung/Liebe als ein geistiges Band tiefer Verbundenheit zu verstehen, nicht als zeitweilige Freundschaft oder bloße Bekanntschaft als vermeintliche Freundschaft, die man alsbald lässt, weil sie plötzlich unbequem scheint. Auch wenn man sich auf die Schnelle zu einer Freundschaft bereit erklärt/glaubt, ist dies noch keine existierende Freundschaft, denn die braucht Zeit und die bedarf in der Tat: "harter Arbeit" im Gegensatz zum bloßen Wunsch dazu.

Ich suche in einer Beziehung vielmehr nach geistigen Werten, Beständigkeit und nach einem Sicherheitsgefühl, als einem ekstatischen Verliebtheitsgefühl.

Was ich mir nicht erwarte, ist: völlige Gleichheit der Gesinnung -- dies möchte ich auch nicht. Mir liegt aber sehr viel daran, sich in wesentlichen Punkten ähnlich zu sein. Wesentlich sind z.B.: Kinderwunsch, Raucherstatus, Beziehungsform, Gemüt.

Nüchternheit das wäre fein
Und Romantik auch,
Von diesem darf es reichlich sein
Von jenem nur ein Hauch.

Romantik mag eine wehende Fahne sein, aber Nüchternheit die haltgebende Fahnenstange.

Ich halte Introvertierte für eher selbstgenügsam und in vielen anderen Punkten zu mir passend, weswegen ich vorzugsweise eine wenigstens leicht Introvertierte Frau wünsche.

Wie wichtig sind dir Erotik und Sex?

Wenn die Wichtigkeit in der Tat liegt, dann war mir Sex noch niemals wichtig, mit der Ausnahme von Sex mit mir selbst.

Vielleicht bin ich eines Tages zu dem Schritt in eine auch erotische Beziehung bereit, wenn ich das dazu nötige Vertrauen und die Sympathie zu einem Menschen aufgebaut habe. Das alles aber nur auf dem Fundament einer längerfristig geprüften platonischen Beziehung.

Interessen

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