Veggie Community - weil Liebe nicht derartig blind ist

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sostare

  • 28
  • männlich
  • Bayern, Deutschland

Info

Ernährung
Veganer
Region
Bayern
Land
Deutschland
Zigaretten
Nichtraucher
Körpertyp
athletisch
Größe
5'11"(180cm)
Haarfarbe
braun
Augenfarbe
grün
Mitglied seit
15.05.16
Letzte Änderung
04.08.17
Letzter Login
In der letzten Woche

Allgemein

Ich suche...

den neuen Glauben. Diesen muss es geben, hat doch der Verlust des alten ein Vakuum hinterlassen. Irre ich da? Ist das Vakuum längst gefüllt? Kann "arbeiten und genießen" den Glauben ersetzen? Dass die Ur-Sache existiert ist notwendig. Also auch der Glaube an sie? Und ist man ganz frei, wenn man sein eigenes Gebäude um die Ur-Sache baut? Ist die (neue) Glaubensfrage die einzige, wichtige Geistesfrage? Die wichtigste Körperfrage ist nicht nur nach Schopenhauer die Gattenwahl. Der Naturtrieb lässt uns ständig über dieser Körperfrage träumen. Und wenn das Kind als Produkt optimaler Begattung herbeigeschafft ist: Bleibt dann nicht nur mehr die Glaubensfrage?

Philosophie

Wie lautet dein Motto?

Eine ganze Welt reitet heran. Sie schreit den Einen an: „Hilf mir! Hilf mir! Sie zerreißen mich!“ Der Eine hebt sein Schwert und ruft der ganzen, hilfeschreienden Welt entgegen: „Freilich! Ich werde dir helfen! Die dich zerreißen wollen soll mein Schwert in Stücke hauen!“ Da saust plötzlich das Schwert der ganzen Welt auf den Einen nieder, mit Mühe kann er es mit seinem auf die Seite drücken. „Was...,“ ruft er aus, der Eine. Da schreit die ganze Welt: „Du wagst es, mich, die ganze Welt, mit deinem Schwert zu behelligen? Du Einzelner gegen mich ganze Welt? Gegen Windmühlen willst du wohl laufen? Zerreiß mich ruhig, hier ein wenig und dort! Wagst du aber mit einem Mal das Ganze anzugreifen — es wird dich in Stücke hauen!“ Sein Schwert noch erhoben ruft der Eine zur ganzen Welt: „Du bist ganz schlecht. Wie könnte ich also mein Schwert nur gegen Teile richten? Und wenn ich zum Mehl will, muss ich dann nicht gegen Windmühlen reiten? Und wenn ich beim Ritt sterbe! Was liegt an mir! Ich strebe nicht nach meinem Selbst, ich strebe nach meinem Werk! Dies Werk soll mein Selbst sein! Und wenn ich gegen Windmühlen reitend sterbe, dann ist mein Werk der Tod beim Ritt gegen Windmühlen. Was ist daran Schlechtes? Willst du nicht mit mir fiebern, du ganze Welt? Noch lebe ich ja, und wenn der Wind einmal nicht gar so steif bläst, dann komme ich schon zum Mehl!“ „Wohlan, wohlauf,“ ruft jetzt die ganze Welt wohlgelaunt: „Spiele also! Hocherfreut! Am Brot soll’s nun nicht scheitern! Hier hinter der Mühle, mit dickem Wanst, wartet die ganze Welt auf das Spektakel. Wohlan, wohlauf, du lustiger Kämpfer: Unterhalte uns gut!“

Interessen

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