Veggie Community - weil Liebe nicht derartig blind ist

Menü

kaevum

  • 31
  • männlich
  • Leipzig, Sachsen, Deutschland

Info

Suche...
  • Brieffreunde
  • Freunde
  • was sich ergibt (Männer)
  • was sich ergibt (Frauen)
  • Date (Frauen)
  • Beziehung (Frauen)
Altersspektrum (Freunde)
14 - 90
Altersspektrum (Romantisch)
20 - 36
Ernährung
fast Veganer
Stadt
Leipzig
Region
Sachsen
Land
Deutschland
Zigaretten
Nichtraucher
Alkohol
selten
Religion
naturreligiös
politische Ansichten
  • ultra-konservativ
  • konservativ
  • Andere
Beziehungs­status
Single
Körpertyp
durchschnittlich
Größe
5'6"(168cm)
Kleidungsstil
einfach
Haarfarbe
dunkel-braun
Augenfarbe
grau
Mitglied seit
19.04.17
Letzte Änderung
11.11.17
Letzter Login
In den letzten 24 Stunden
Letzter Chat Login
In der letzten Woche

Allgemein

Ich in drei Worten...

kritisch  beobachtend  vollends nonkonform

Ich suche...

Fundamentaloppositionelle, Ketzer, Dissidenten, Freigeister, Pessimisten/Realisten, Außenseiter, Anthropofugale, (Quer)Denker - oder einfach jemand, der auch nur ein klein wenig im Gleichklang ist; mit dem man sprechen und schweigen kann

Charakter

Dieser Inhalt ist leider nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Du kannst dich jetzt registrieren. Es braucht weniger als 2 Minuten ist völlig kostenlos.

Vorlieben

Dieser Inhalt ist leider nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Du kannst dich jetzt registrieren. Es braucht weniger als 2 Minuten ist völlig kostenlos.

Philosophie

Wie lautet dein Motto?

"Was fruchtet alle Philosophie?
Das Rätsel des Daseins löst sie nie.
Am Ende bleibt's allerorten
Ein Spiel mit deutbaren Worten."
Ludwig Klages
-----------------------------------------

„Nur stumpfsinnige Menschen fühlen sich im Glück der gefüllten Futtertröge wohl, die anderen brechen aus einer solchen Situation aus.“

„Wird es der durch den Wohlstand korrumpierte Normalbürger jemals begreifen, daß menschliches Leben, wie jedes Leben, unter Anstrengungen besser gedeiht als in der Fülle?“

„Rückblickend können wir feststellen, daß ungeheure Verluste die Straße des Fortschritts säumen.“

„Der Mensch der Industrienationen lebt heute wie sein eigenes Haustier: er ist domestiziert.“

„Daß die materielle Katastrophe um so größer sein und um so früher eintreten werde, je erfolgreicher das sogenannte »wirtschaftliche Wachstum« noch vorangetrieben würde, war das Ergebnis meines ersten Buches.

Daß der psychische und kulturelle Niedergang jeder menschlichen Gemeinschaft im gleichen Ausmaß zunimmt, wie der materielle Wohlstand Triumphe feiert, ist das Ergebnis dieses Buches.“

"Warum ereifern sich Teile der heutigen Jugend so für die Menschheit, während sie für das eigene Volk, für die Heimat- oder Vaterland nur Gleichgültigkeit, oft sogar Verachtung zeigen? Weil die weltweite Solidarität genügend abstrakt ist. »Die Menschheit? Das ist ein Abstraktum«, sagte Goethe zu Luden. Weltweit kann man sich ganz beliebig in humanitären Theorien ergehen, ohne persönlich gefordert zu werden."

„Das einzelne Ego kann nach wie vor nicht isoliert existieren, es bleibt abhängig. Doch die Existenz jedes einzelnen hängt jetzt nicht mehr von der Familie und der Gemeinde ab, sondern vom Gesamtstaat. Dessen Zusammenbruch würde jetzt auch die eigenen Existenz mitreißen, was früher selten der Fall war. Darum wächst in jeder Industriegesellschaft der Totalitarismus des Staates, denn dieser ist zur einzigen Instanz geworden, die dem isolierten Individuum jetzt das Weiterleben sichert. Diejenigen, die heute gegen diesen Totalitarismus anrennen, gleichzeitig aber die familiären und anderen organischen Strukturen verachten, sind die gefährlichsten Narren, wenn sie nicht Betrüger sind, die dem totalen Staat die Bahn bereiten wollen.“

"Wovon soll wohl die Natur befreit werden? Diese Befreiungstheorie gehört wohl zum arrogantesten Unsinn, den der eitle Mensch hervor gebracht hat.
Wenn schon die Natur auf irgend eine Befreiung warten sollte, auf eine durch den Menschen bestimmt nicht, höchstens auf eine von ihm."

„Somit rebellieren heute viele Menschen gegen die Zwänge der Zivilisation, also gegen den weiter zunehmenden »Anpassungsdruck«; sie rebellieren jedoch in der Regel gegen die Auswirkungen, nicht gegen die Ursachen. Sie rebellieren zum Beispiel gegen die Bürokratie, gegen die Steuern, gegen die Überwachung. Neuerdings rebellieren nicht wenige gegen die Umweltverschmutzung. Doch nur ein Bruchteil dieser Protestierer nimmt zur Kenntnis, daß die Umweltverderbnis eine automatische Folge des eigenen Konsumverhaltens im technischen Zeitalter ist; eines Verhaltens dessen Steigerung die große Mehrheit weiter fortzusetzen wünscht“

„Unter den Gesichtspunkten der Ökologie und der Ethik angesichts der biologischen und psychologischen Folgen für den Menschen ergibt sich für die derzeitige Wirtschaftsweise des Menschen ein verheerendes Urteil. Wenn man auch noch ihren höchst mangelhaften ökonomischen Nutzen in die Bewertung einbezieht, dann dürfte das bevorstehende Ende des totalitären ökonomischen Zeitalters keinen Schrecken verbreiten.“

"Wie sieht nun das Arbeitsergebnis von 90 Prozent aller Beschäftigten aus? Die Antwort ist: Der größte Teil produziert selbst nichts (auch keine ideellen Werte), sondern beschäftigt sich gegenseitig."

„Der Propaganda obliegt es, den Massen etwas Sinnloses als etwas höchst Erstrebenswertes zu suggerieren.“

„Was ökonomisch nützlich erscheint, ist darum keineswegs biologisch nützlich – in vielen Fällen sogar schädlich“

„Die Ökonomie geht nicht der geistigen Kultur und nicht der Religion voraus, sie folgt ihnen“

"Der Mensch steigert zur Zeit die Nutzung dessen, was seiner Willkür unterliegt - und kommt sich sehr klug dabei vor."

"Die Vereinheitlichung der Welt ist ein Meilenstein zum Ende der Welt."

"Die technologische Entwicklung setzt die biologische nicht fort, sondern kehrt sie um."
Herbert Gruhl
-----------------------------------------

"Die Wälder gehen den Völkern voran, die Wüsten folgen ihnen."
Chateaubriand
-----------------------------------------

"Die Posse vieler Arbeitsamen. - Sie erkämpfen durch ein Übermaß von Anstrengungen sich freie Zeit und wissen nachher nichts mit ihr anzufangen als die Stunden abzuzählen, bis sie abgelaufen sind."

"Und hüte dich vor den Guten und Gerechten! Sie kreuzigen gerne Die, welche sich ihre eigne Tugend erfinden, – sie hassen den Einsamen.
Hüte dich auch vor der heiligen Einfalt! Alles ist ihr unheilig, was nicht einfältig ist; sie spielt auch gerne mit dem Feuer – der Scheiterhaufen.
Und hüte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der Einsame Dem die Hand entgegen, der ihm begegnet.
Manchem Menschen darfst du nicht die Hand geben, sondern nur die Tatze: und ich will, dass deine Tatze auch Krallen habe." - Also sprach Zarathustra

"Es giebt Prediger des Todes: und die Erde ist voll von Solchen, denen Abkehr gepredigt werden muss vom Leben.
Voll ist die Erde von Überflüssigen, verdorben ist das Leben durch die Viel-zu-Vielen. Möge man sich mit dem »ewigen Leben« aus diesem Leben weglocken!" - Also sprach Zarathustra

"Was war mir der Mensch und sein unruhiges Wollen! Was war mir das ewige »Du sollst«, »Du sollst nicht«! Wie anders der Blitz, der Sturm, der Hagel: frei Mächte, ohne Ethik! Wie glücklich, wie kräftig sind sie, reiner Wille, ohne Trübungen durch den Intellekt!"

"Tief denkende Menschen kommen sich im Verkehr mit anderen als Komödianten vor, weil sie sich da, um verstanden zu werden, immer erst eine Oberfläche anheucheln müssen."

"Ja man triumphiert darüber, daß jetzt «die Wissenschaft anfange, über das Leben zu herrschen»: möglich, daß man das erreicht; aber gewiß ist ein derartig beherrschtes Leben nicht viel wert, weil es viel weniger Leben ist und viel weniger Leben für die Zukunft verbürgt als das ehemals nicht durch das Wissen, sondern durch Instinkte und kräftige Wahnbilder beherrschte Leben. Aber es soll auch gar nicht, wie gesagt, das Zeitalter der fertig und reif gewordenen, der harmonischen Persönlichkeiten sein, sondern das der gemeinsamen möglichst nutzbaren Arbeit. Das heißt eben doch nur: die Menschen sollen zu den Zwecken der Zeit abgerichtet werden, um so zeitig als möglich mit Hand anzulegen: sie sollen in der Fabrik der allgemeinen Utilitäten arbeiten, bevor sie reif sind, ja damit sie gar nicht mehr reif werden - weil dies ein Luxus wäre, der «dem Arbeitsmarkt» eine Menge von Kraft entziehen würde. Man blendet einige Vögel, damit sie schöner singen: ich glaube nicht, daß die jetzigen Menschen schöner singen als ihre Großväter, aber das weiß ich, das man sie zeitig blendet. Das Mittel aber, das verruchte Mittel, das man verwendet, um sie zu blenden, ist allzu helles, allzu plötzliches, allzu wechselndes Licht.[...]"

Friedrich Nietzsche
-----------------------------------------

"Da er niemals laut wird noch barsch, ist der Moralist natürlich wohlerzogen, und er beweist es, indem er seinen Nächsten mit Eleganz verabscheut und, ein wichtiges Detail, indem er wenig schreibt... Gibt es ein besseres Merkmal der »Zivilisation« als den Lakonismus? Lang und breit reden, sich umständlich ausdrücken, beweisen – alles Formen der Vulgaritär. "
"Nachsicht mit dem Gegner ist ein Kennzeichen der Schwäche, das heißt der Toleranz, die schließlich nur eine Koketterie von Sterbenden ist."
"Sogar der Begriff des Fortschritts ist von dem des Endes untrennbar geworden. Überall wollen sich die Völker mit der Kunst des Schlußmachens vertraut machen, und sie werden von einer solchen Gier getrieben, daß sie jede Methode verwerfen, die geeignet wäre, diese zu hemmen."
E. M. Cioran
-----------------------------------------

„Im ersten Falle, das heißt, wenn man daran glaubt, daß der wissenschaftliche Fortschritt um jeden Preis voran gebracht werden müsse, dann soll man ihn ausschließlich auf Kosten menschlicher Wesen vorantreiben, vorzugs-, aber nicht gänzlich notwendigerweise an freiwilligen Opfern, an Menschen, die ebenso dazu verurteilt werden, viviseziert oder geimpft zu werden, wie heute Menschen zum Galgen oder zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt werden; Kriegsgefangene – warum eigentlich nicht? - und Menschen, die nach dem Zufallsprinzip aus den Dümmsten herausgepickt wurden und jenen, die für jeden anderen Dienst die Nutzlosesten sind – aber eben ausschließlich Männer (und natürlich auch Frauen), und keine Tiere.“

„Tatsächlich ist es so, wie wir schon oben angemerkt haben, daß das spontane Handeln die philosophische Haltung bedingt, und nicht aus ihr entspringt. Wann immer möglich, wird die vorherrschende philosophische Haltung benutzt, um das spontane Handeln zu rechtfertigen. Ursprünglich hat sie überhaupt erst die Vorherrschaft errungen, weil sie eben jedes mögliche spontane Handeln der Menschen am besten gerechtfertigt hat. Immer dann, wenn die Philosophie nicht bemüht werden kann, wird ohne ihre Rückendeckung spontan gehandelt; und schließlich passt man die philosophische Haltung dem spontanen Handeln an, nicht das Handeln der Haltung.
Der Hiatus, der zwischen den ethischen Idealen mancher Religionen (insbesondere der biozentrischen) und dem täglichen Verhalten ihres durchschnittlichen Anhängers klafft, ist meist umso schockierender, je erhabener das Glaubensbekenntnis anmutet.“

„Das abendländische Freidenkertum in all seinen unterschiedlichen Ausprägungen behielt, wie wir aufgeführt haben, die Grundzüge christlicher Moral bei und entsagte der christlichen Metaphysik. Es ist in keiner Weise jenseitig ausgerichtet, und es hat nie eine umfassendere Liebe als bloß die Menschenliebe gepredigt oder auch nur ersonnen. Jede Ausprägung des abendländischen Freidenkertums – sei es nach Art eines René Descartes bis hin zu Karl Marx – ist so anthropozentrisch, wie eine Philosophie nur sein kann.“
Savitri Devi - Angeklagt: Der Mensch
-----------------------------------------

„Der Marxismus ist die r e i n s t e aller zivilisatorischen Verfallserscheinungen: Der Marxist bezieht all seinen Ehrgeiz, seine Hoffnung, seinen Stolz aus der Bekämpfung, der schlussendlichen Auslöschung eben derjenigen Zivilisation, die ihn selbst hervorgebracht hat.“
Oswald Spengler
-----------------------------------------

"Wer aber nur sein Fachgebiet bedenkt, fragt immer nur nach Teilwahrheiten. Wer nur nach Teilwahrheiten fragt, geht in die Irre. Deshalb herrscht ein allgemeines Herumirren. Die Menschen dort wissen alle entsetzlich viel, aber sie wissen nicht, was das Ganze soll."

"Nur die Dummheit ist Mehrheitsfähig."
K. Baumgartl
-----------------------------------------

Was bedeuten dir Freunde und Familie?

Viel.
Die Zahl der Freunde bewegt sich im unteren einstelligen Bereich.

Wie wichtig ist dir die Meinung anderer?

Prinzipiell egal. Je näher (ideell oder menschlich) man zum Meinenden steht, desto wichtiger.

Wie wichtig ist dir Gott/Religion/Glaube?

Alles, was nicht einem selbstverliebten, vermassten Anthropozentrismus huldigt.

Liebe

Dieser Inhalt ist leider nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Du kannst dich jetzt registrieren. Es braucht weniger als 2 Minuten ist völlig kostenlos.

Interessen

Dieser Inhalt ist leider nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Du kannst dich jetzt registrieren. Es braucht weniger als 2 Minuten ist völlig kostenlos.